Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen
Standortbeschreibung
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Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen:
Starke Kompetenzfelder & hohe Lebensqualität
Als südlichster Landkreis Mittelfrankens und der Europäischen Metropolregion Nürnberg, liegt der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, genannt Region Altmühlfranken, in der Mitte Bayerns. Hier grenzen die Bezirke Mittelfranken, Schwaben und Oberbayern aneinander und greifen wirtschaftlich ineinander. Mit einer Größe von 972 Quadratkilometern, bei rund 95.000 Einwohnern gehört der Landkreis zu den dünn besiedelten Regionen in Bayern.
Link: Unser Landkreis - Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen
Wirtschaftsregion Altmühlfranken Hauptkompetenzfelder
Die Wirtschaftsstruktur des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen ist vom Mittelstand geprägt. Es sind in Altmühlfranken aber auch weltweit agierende Global Player, zahlreiche Hidden Champions sowie erfolgreiche Start-Ups zuhause.
Die Hauptkompetenzfelder liegen in der Automobilzulieferindustrie mit der kunststoff- und metallverarbeitenden Industrie sowie im Bereich Naturstein mit Bauen und Wohnen.
Die Natursteinindustrie im Landkreis hat mit dem Juramarmor- und Solnhofener Naturstein ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal. Der Werkstoff ist ein internationales Aushängeschild der Region und die zahlreichen Betriebe der Wertschöpfungskette bilden einen zentralen Pfeiler der regionalen Wirtschaft.
Die Automobilzulieferindustrie mit der gesamten Wertschöpfungskette vom Maschinenbau, Kunststoff- Metallverarbeitung sowie Automation ist seit vielen Jahrzehnten in Altmühlfranken beheimatet und stellt somit einen der wichtigsten Wirtschaftsbereiche dar. Eine Vielzahl an kunststoffverarbeitenden Betrieben hat sich hier angesiedelt und etabliert. Mit absolut fundiertem Know-how, jahrelanger Erfahrung und einem immer größer werdenden Fokus auf Nachhaltigkeit werden hier innovative Zukunftslösungen entwickelt und produziert.
Aufgegliedert nach Wirtschaftsbereichen entfallen von den über 30.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen rund 1 Prozent auf den primären Sektor (Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei), 40 Prozent auf den sekundären Sektor (produzierendes Gewerbe) und 59 Prozent auf den tertiären Sektor (Dienstleistungen).
In den vergangenen Jahren hat sich die Wirtschaftsregion Altmühlfranken stetig zu einem attraktiven Standort für Unternehmen und Fachkräfte entwickelt. Diese Entwicklung ist neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Förderung der wirtschaftlichen Kompetenzfelder auch auf das Schaffen von geeigneten Rahmenbedingungen für Innovation und Wachstum zurückzuführen.
Bei gewerblichen und touristischen Ansiedlungen begleitet die Wirtschaftsförderung des Landkreises die Unternehmen bei der Suche nach geeigneten Grundstücken und unterstützt als Behördenlotse.
Um Unternehmen zielgerichtet zu unterstützen, wirkt die Wirtschaftsförderung des Landkreises gemeinsam mit Politik, Wirtschaft und Wissenschaft u.a. beim Ausbau des kunststoffcampus bayern als Innovationszentrum sowie bei Aufbau eines „Ecosystems“ für innovative Start-Ups.
Link: https://www.altmuehlfranken.de/wirtschaft/wirtschaftsraum/
kunststoffcampus bayern – Technologietransferzentrum und Studienzentrum der Hochschule Ansbach
Link: www.kunststoffcampus-bayern.de
Seit 2025 verantwortet die Hochschule Ansbach den 2015 gegründeten kunststoffcampus bayern mit dem Technologietransferzentrum und Studienzentrum.
Als Innovationscampus mit dem Schwerpunkt „Smart & Protective Polymer Systems“ bietet das Technologietransferzentrum den Unternehmen der Region und darüber hinaus anwendungsnahe Unterstützung bei Forschung & Entwicklung sowie bei Transformationsprozessen, um Innovationen und Effizienzsteigerungen voranzutreiben. Das wirtschaftliche Kompetenzfeld Automotive mit der Kunststoff- und Metallindustrie profitiert davon, aber auch für andere Branchen bietet der kunststoffcampus bayern Unterstützung an.
Technologiezentrum am „kunststoffcampus bayern“ - Kunststoffcampus-Bayern
Am Studienzentrum in Weißenburg werden zudem berufsbegleitende Bachelorstudiengänge aus den Bereichen Kunststofftechnik und Strategisches Management sowie ein internationaler Masterstudiengang „Smart und Protective Polymer Systems“ angeboten. Davon profitiert die Region, indem gefragte Fachkräfte in einem für die Region essenziellen Wirtschaftssektor ausgebildet werden.
Studienzentrum Weißenburg - Kunststoffcampus-Bayern
Nachhaltigkeit
Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist im Landkreis bereits sehr weit fortgeschritten. Dabei stammt der größte Teil der Stromerzeugnis aus PV-Anlagen, doch auch aus Biomasse und Windkraft wird ein beträchtlicher Teil des Stroms generiert. Nach neuesten Zahlen wurden damit zuletzt jährlich 688 GWh Strom im Landkreis erzeugt, was gegenüber 466 GWh Verbrauch einen deutlichen Überschuss darstellt. Die jährliche Stromerzeugnis im Landkreis konnte damit im Vergleich zum Jahr 2013 nahezu verdoppelt werden. Die Wärmeversorgung im Landkreis hat einen hohen Anteil erneuerbarer Energien durch eine ausgeprägte Struktur an lokalen Nahwärmenetzen.
Verkehrsanbindung
Durch die Bundesstraßen B 2 (Nürnberg-Augsburg), B 13 (Würzburg-München) und B 466 (Nürnberg-Stuttgart) ist der Landkreis gut an überregionale Wirtschaftsräume angebunden. Nördlich von Gunzenhausen besteht Anschluss an die Autobahn A6 Nürnberg-Heilbronn, westlich von Weißenburg an die A9 Nürnberg-München. Alle öffentlichen Bus- und Bahnlinien sind in den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) integriert. Über 50 Prozent der Landkreisbevölkerung wohnt im Einzugsgebiet von einem der zehn Bahnhöfe im Landkreis. Am überregional bedeutenden Bahnknotenpunkt Treuchtlingen mit ICE-Halt kreuzen sich die beiden Hauptstrecken Würzburg-München und Nürnberg-Augsburg. Aufgrund der zentralen Lage des Landkreises in Süddeutschland sind die Flughäfen in Nürnberg, Stuttgart und München in Fahrtzeiten von 45 Minuten bis zwei Stunden, je nach Abfahrtsort, zu erreichen.
Tourismus
Tourismus ist ein weiteres Kompetenzfeld in der Wirtschaftsregion Altmühlfranken. Der Landkreis ist ein attraktives Reiseziel im Süden Mittelfrankens. Landschaftlich beeindruckt die Region vor allem durch das Fränkisches Seenland und dessen vielfältigen Freizeitmöglichkeiten wie Badestrände, Segeln oder Radfahren. Ebenso prägend ist der Naturpark Altmühltal, der mit seinen markanten Felsformationen und idyllischen Flusstälern zu aktiver Erholung und Wandern in unberührter Natur einlädt. Ein besonderes kulturhistorisches Highlight stellt der Obergermanisch-Raetische Limes dar, Teil des UNESCO-Welterbes, dessen Spuren in der Region an zahlreichen Orten sichtbar sind und spannende Einblicke in die römische Geschichte bieten. Historische Städte wie Weißenburg in Bayern und Gunzenhausen empfangen ihre Gäste mit fränkischer Gastfreundschaft und Verlässlichkeit. Gut ausgebaute Rad- und Wanderwege, regionale Feste sowie die fränkische Gastronomie runden das touristische Angebot ab.
Link: Kultur & Freizeit
Wohn- und Lebensqualität
Der Landkreis steht für Lebensqualität und Familienfreundlichkeit mit Qualitäten, die nicht überall zu finden sind. Vor allem die Seenlandschaft und die Altmühltal ermöglichen Fachkräften eine wertvolle Work-Life-Balance und deren Familien eine hohe Freizeitqualität mit zahlreichen Attraktionen und Angeboten sowie kurzen Wege in die Natur. Die Kriminalitätsrate und die durchschnittlichen Kaufwerte für Bauland sind im Vergleich zu anderen Landkreisen niedrig und spricht für die hohe Wohn- und Lebensqualität.
Link: In Altmühlfranken leben
Firmenstandorte
| 1.634 | |
| 1.568 | |
| 784 | |
| 664 | |
| 228 | |
| 1.905 | |
| 1.398 |
Bevölkerung
| Bevölkerung | 2024 | 94.695 | |
| Bevölkerung | 2023 | 97.276 | |
| Veränderung in % | -2,7 % |
Sozialvers. Beschäftigte
| Beschäftigung | 2024 | 2023 | Veränderung in % |
| Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte insgesamt | 33.202 | 32.885 | 1 % |
| Pendlersaldo (Einpendler - Auspendler) | -7.739 | -8.046 | -3,8 % |
