Rieden a. Forggensee
Lkr. Ostallgäu, Reg.-Bez. Schwaben
Standortbeschreibung
Die Gemeinde Rieden am Forggensee im Landkreis Ostallgäu ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Roßhaupten.
Die Kommune zählt auf einer Fläche von 13,17 km² über 1.200 Einwohner. Zwischen den Jahren 2014 und 2028 wird die Bevölkerungszahl jedoch voraussichtlich einen Zuwachs von 12 % erfahren. Die Einwohnerentwicklung zeichnet sich durch eine kontinuierliche Steigerung aus. Außerdem verfügt Rieden am Forggensee neben einem Kindergarten und einer Grundschule auch über einen Gewerbeverband. Im Jahre 2013 verbuchte die Ortsgemeinschaft ferner rund 65.000 Gästeübernachtungen.
Im sehr nahe liegenden Füssen, der zweitgrößten Stadt des Ostallgäus, werden unter anderem ein Krankenhaus und ein Gymnasium unterhalten. Rieden am Forggensee liegt darüber hinaus direkt an der Bundesstraße B 16.
Der Ort sorgt zudem stetig für eine Fortentwicklung seiner Infrastruktur. So wird bis 2018 auch der Auf- beziehungsweise Ausbau von Internet-Hochgeschwindigkeitsnetzen im Rahmen des Breitband-Förderungsprogramms des Freistaats Bayern abgeschlossen sein. Die Übertragungsraten werden dann voraussichtlich flächendeckend mindestens 50 Mbit/s im Download aufweisen.
Die Gemeinde ist von Gewerbe, Handel und Handwerk geprägt und bietet in diesen Feldern eine Vielzahl von Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Beispielsweise hat das innovative sowie weltweit bekannte metallverarbeitende Unternehmen „Unimet“ dort seinen Firmensitz.
Obendrein ist Rieden am Forggensee Mitglied des Zweckverbands „Allgäuer Land“, der insbesondere die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage im Verbandsgebiet zum Ziel hat und in interkommunaler Kooperation den „Gewerbepark Allgäuer Land“ in Füssen geschaffen hat.
Hebesätze
| Gewerbesteuerhebesatz | 2024 | 320 | |
| Hebesatz der Grundsteuer B | 2024 | 350 |
Firmenstandorte
| 32 | |
| 20 | |
| 13 | |
| 22 | |
| 1 | |
| 29 | |
| 39 |
Bevölkerung
| Bevölkerung | 2024 | 1.399 | |
| Bevölkerung | 2023 | 1.408 | |
| Veränderung in % | -0,6 % |
Sozialvers. Beschäftigte
| Beschäftigung | 2024 | 2023 | Veränderung in % |
| Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte insgesamt | 1.008 | 1.019 | -1,1 % |
| Pendlersaldo (Einpendler - Auspendler) | 392 | 426 | -8 % |
Verkehrsinfrastruktur
| Autobahn | A7 AS Füssen | 8 km |
| Bundesstraße | B17 | 7 km |
| Bundesstraße | B12 AS Marktoberdorf | 29 km |
| Bundesstraße | B16 | 0.2 km |
| DB-Bahnhof | In Füssen | 6 km |
| Flughafen | In Memmingen | 84 km |
| Flughafen | In Stuttgart | 208 km |
| Bushaltestelle | Am Ort | 0 km |
| Flughafen | In München | 148 km |
Kommunale Infrastruktur
| Realschule | In Füssen | 8 km |
| Gymnasium | In Hohenschwangau | 10 km |
| Hochschule | In Kempten | 48 km |
| Hochschule | In Augsburg | 96 km |
| Krankenhaus | In Füssen | 6 km |
| Gymnasium | In Füssen | 5 km |
| Hochschule | In München | 120 km |
Aktuelle Bauleitplanverfahren
| Nr. 15 „Hotel Schwarzenbach – Dietringen“, Gemeinde Rieden am Forggensee - 1.Änderung des Bebauungsplanes Nr. 15 "Hotel Schwarzenbach – Dietringen" | |
| Art des Planes | Bebauungsplan |
| Ausweisung nach BauNVO | Sondergebiet (SO) Erläuterungen |
| Fristende | 29.05.2026 |
| Planinhalt | Das bestehende westliche Hauptgebäude des Beherbergungsbetriebes "Landhotel Schwarzenbach" soll erweitert werden, um eine zukunftsfähige und wirtschaftliche touristische Nutzung zu ermöglichen. Geplant sind eine Erweiterung des Wellness-Bereiches um einen Anbau im Südosten des bestehenden Gebäudes sowie die Vergrößerung des Bestandsgebäudes Richtung Westen mit zwölf neuen Gästezimmern. Hinzu kommt die Schaffung der zusätzlich erforderlichen Parkplätze. Die Gemeinde Rieden am Forggensee unterstützt das Vorhaben, da der Tourismus einen wichtigen Wirtschaftszweig der Region darstellt, dessen Sicherung, Stärkung und Weiterentwicklung ein wesentliches Ziel nicht nur der Gemeinde, sondern auch der übergeordneten Raumplanung ist. Auf Grundlage der Festsetzungen des rechtsverbindlichen Bebauungsplanes Nr. 15 "Hotel Schwarzenbach – Dietringen" wären die geplanten Erweiterungen nicht zulässig. Um hierfür die planungsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, ist eine Änderung des Bebauungsplanes erforderlich. Der Gemeinde erwächst daher ein Erfordernis, bauleitplanerisch steuernd einzugreifen |
| Anhänge | Satzungstext Planzeichnung/Plandokument Anschreiben/Bekanntmachung |
