Ruegland
Lkr. Ansbach, Reg.-Bez. Mittelfranken
Standortbeschreibung
Wunderschön eingebettet im Methlachtal und an die aufsteigenden Höhen geschmiegt, liegt die Ortschaft Rügland, die bereits 1137 erstmals urkundliche Erwähnung fand. Das Wasserschloss befindet sich seit 1584 im Besitz der Herren von Crailsheim, die heute noch im Sommer das Schloss bewohnen.
Familienfreundliche Bauplätze sind vorhanden, ebenso Einkaufsmöglichkeiten, Banken und Gasthäuser, Sportplatz, Bolzplatz und Kinderspielplätze, sowie ein lebendiges Vereinsleben. Einwohnerzahl: 1.266
KIRCHEN:
St. Margaretha in Rügland
1754 im Markgrafenstil erbaut, mit 44 Bildern (Maler Schneider) an den Emporen.
St.-Bartholomäus-Kirche in Unternbibert
Saalbau mit Chorturm, Turmuntergeschosse, Chor 1491, Langhausumbau 1777 durch Johann David Steingruber, Ummauerung im Kern wohl spätmittelalterlich, mit Grabsteinen.
BURGEN/SCHLÖSSER.
Wasserschloss Rügland (1714-1719 erbaut)
Hufeisenförmige Anlage, Altes Schloss 1611, Neues Schloss von Karl Friedrich von Zocha, Gartenanlage mit Portal und Figuren, 18. Jh., Wirtschaftshof vor 1690. Das Wasserschloss wurde als Familienmuseum eingerichtet.
DENKMÄLER
Mausoleumsanlage der Freiherrn von Crailsheim
1909 von Architekt German Bestelmeyer errichtet. Bauherr war Sigmund von Crailsheim. Dient einer Linie der Familie Crailsheim (Neuhaus-Walsdorf) als letzte Ruhestätte.
Burgruine Rosenberg
Letzter Rest einer um 1586 abgerissenen Burganlage.
Türkenkreuz
Das Türkenkreuz erinnert an einen 1727 in Rügland getauften Türken, der 1688 von Oberstleutnant Albrecht von Crailsheim vor Belgrad gefangen wurde und mit nach Rügland kam.
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Hebesätze
| Gewerbesteuerhebesatz | 2024 | 380 | |
| Hebesatz der Grundsteuer B | 2024 | 450 |
Firmenstandorte
| 27 | |
| 14 | |
| 17 | |
| 8 | |
| 1 | |
| 14 | |
| 17 |
Bevölkerung
| Bevölkerung | 2024 | 1.257 | |
| Bevölkerung | 2023 | 1.294 | |
| Veränderung in % | -2,9 % |
Sozialvers. Beschäftigte
| Beschäftigung | 2024 | 2023 | Veränderung in % |
| Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte insgesamt | 183 | 176 | 4 % |
| Pendlersaldo (Einpendler - Auspendler) | -383 | -406 | -5,7 % |
Verkehrsinfrastruktur
| Autobahn | A6 AS Ansbach | 20 km |
| Bundesstraße | B13 | 15 km |
| DB-Bahnhof | In Ansbach | 15 km |
| Flughafen | In Nürnberg | 70 km |
Kommunale Infrastruktur
| Krankenhaus | In Ansbach | 15 km |
Aktuelle Bauleitplanverfahren
| Sondergebiet erneuerbare Energien - Rügland, "Sondergebiet Regenerative Energien Rügland" | |
| Art des Planes | Bebauungsplan |
| Ausweisung nach BauNVO | Sondergebiet Energie (SO E) Erläuterungen |
| Fristende | 08.05.2026 |
| Planinhalt | Der Vorhabenträger und Betreiber der bestehenden Biogasanlage im benachbarten Stockheim, beabsichtigt den Bau eines modernen Speicherkraftwerks mit dem Ziel Strom und Wärme aus Biomethangas zu produzieren, zu speichern und in das öffentliche Netz und das Nahwärmenetz einzuspeisen. Vorgesehen ist der Bau eines Satelliten-Blockheizkraftwerks (BHKW), das mit Biogas aus der bestehenden Anlage in Stockheim betrieben wird. |
| Anhänge | Planzeichnung/Plandokument Begründung |
| Sondergebiet erneuerbare Energien - Rügland, 6. Änderung | |
| Art des Planes | Flächennutzungsplan |
| Ausweisung nach BauNVO | Sondergebiet Energie (SO E) Erläuterungen |
| Fristende | 08.05.2026 |
| Planinhalt | Auf Basis des bestehenden Flächennutzungsplans wird nun die 6. Änderung des Flächennutzungsplans im Parallelverfahren zur Aufstellung des Vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Sondergebiet Regenerative Energien - Rügland“ vorgenommen. Bebauungspläne sind gemäß §8 Abs. 2 BauGB aus dem Flächennutzungsplan zu entwickeln. Die Änderung des FNP wird erforderlich, um die planungsrechtliche Grundlage für den Bau eines Speicherkraftwerks mit dem Ziel, Strom und Wärme aus Biomethangas zu produzieren, zu speichern und in das öffentliche Netz und das Nahwärmenetz einzuspeisen, zu schaffen. |
| Anhänge | Begründung Planzeichnung/Plandokument |
