Kreisfreie Stadt Aschaffenburg
Standortbeschreibung
Die kreisfreie Stadt Aschaffenburg ist mit rund 73.200 Einwohnerinnen und Einwohnern die größte Stadt der Region Bayerischer Untermain. Auf einer Fläche von etwa 6.245 Hektar vereint sie wirtschaftliche Stärke, hohe Lebensqualität und eine strategisch herausragende Verkehrsanbindung. In Aschaffenburg befindet sich zudem das Landratsamt Aschaffenburg.
Als einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Deutschlands ist Aschaffenburg optimal in das europäische Hauptstraßen- und Schienennetz integriert und profitiert von der guten Lage am Wasser. Der internationale Flughafen Frankfurt am Main liegt nur rund 40 Kilometer entfernt und ist über die Autobahn A3 in kurzer Zeit erreichbar. Der Bayernhafen Aschaffenburg ist wichtige Logistik-Drehscheibe und zentraler Warenumschlagplatz für die gesamte Region.
Der Wirtschaftsstandort Aschaffenburg zählt knapp 7.300 Unternehmen und mehr als 61.000 Erwerbstätige. Die Stadt ist geprägt durch eine innovative Wirtschaftsstruktur mit Schwerpunkten in IT, Automotive, Hightech, Dienstleistung, Beratung und Logistik. Neben internationalen Großunternehmen sind insbesondere kleine und mittlere Unternehmen das Rückgrat der regionalen Unternehmenslandschaft. Die Automobilindustrie und ein weltweit führender Hersteller von Gabelstaplern und Lagertechnikgeräten sind bedeutende Akteure am Standort. Darüber hinaus besitzen Handwerk und Einzelhandel eine wichtige Rolle im lokalen Wirtschaftsgeschehen.
Aschaffenburg ist Oberzentrum für die Region Bayerischer Untermain und versorgt damit rund 400.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Einzugsgebiet. Die innenstädtische Einzelhandelslandschaft ist geprägt von einem vielfältigen Branchen-Mix mit zahlreichen inhabergeführten Geschäften, hochwertigen Dienstleistungen und einem vielfältigen gastronomischen Angebot. Neben der Fußgängerzone und den Haupteinkaufsstraßen Herstallstraße, Sandgasse, Steingasse, Roßmarkt und Frohsinnstraße, ist die City-Galerie Aschaffenburg mit über 70 Geschäften und rund 55.000 m² Verkaufsfläche eine zentrale Einkaufsdestination der Region.
Aschaffenburg ist zudem Hochschulstadt. Die Technische Hochschule Aschaffenburg bietet praxisorientierte Studiengänge in den Bereichen Ingenieurwissenschaften, Wirtschaft, Recht sowie Gesundheitswissenschaften. In internationalen Hochschulrankings wird sie regelmäßig als moderne Hochschule mit hervorragender Ausstattung und hohem Praxisbezug ausgezeichnet.
Als touristisches Ziel ist Aschaffenburg, auch als „Bayerisches Nizza“ bezeichnet, weit über die Region hinaus bekannt. Die attraktive Lage am Main, das historische Stadtbild sowie bedeutende Sehenswürdigkeiten wie das Schloss Johannisburg, das Pompejanum und der Park Schönbusch prägen das touristische Profil der Stadt. Ergänzt wird das Angebot durch vielfältige Museen, kulturelle Veranstaltungen und eine lebendige Gastronomie.
Hebesätze
| Gewerbesteuerhebesatz | 2024 | 400 |
| Hebesatz der Grundsteuer B | 2025 | 430 * |
Firmenstandorte
| 535 | |
| 1.256 | |
| 525 | |
| 441 | |
| 221 | |
| 1.506 | |
| 1.810 |
Bevölkerung
| Bevölkerung | 2024 | 73.091 | |
| Bevölkerung | 2023 | 72.918 | |
| Veränderung in % | 0,2 % |
Sozialvers. Beschäftigte
| Beschäftigung | 2024 | 2023 | Veränderung in % |
| Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte insgesamt | - | 47.559 | - |
| Pendlersaldo (Einpendler - Auspendler) | - | 16.825 | - |
Verkehrsinfrastruktur
| Bundesstraße | B469 | 0.1 km |
| Autobahn | A45 AS Seligenstädter Dreieck | 1 km |
| Bundesstraße | B8 | 0.1 km |
| Bundesstraße | B26 | 0.1 km |
| Autobahn | A3 AS Aschaffenburg-Ost | 1 km |
| Flughafen | In Großostheim/Ringheim | 8 km |
| DB-Bahnhof | Am Ort Nah- und Fernverkehr | 0 km |
| Bushaltestelle | Am Ort direkte Anbindung | 0 km |
| ICE-Haltestelle | Am Ort nach München/Frankfurt am Main | 0 km |
| Flughafen | In Frankfurt | 45 km |
Kommunale Infrastruktur
| Hochschule | In Würzburg-Schweinfurt / Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt | 75 km |
| Krankenhaus | Am Ort / Klinik am Ziegelberg | |
| Hochschule | In Miltenberg | 20 km |
| Gymnasium | Am Ort / Friedrich-Dessauer-Gymnasium | |
| Hochschule | Am Ort Technische Hochschule Aschaffenburg | |
| Hochschule | In Darmstadt / Hochschule Darmstadt | 40 km |
| Realschule | In Bessenbach / Staatlichen Realschule Bessenbach | 11 km |
| Realschule | Am Ort / Private Schulen Krauß e. V. | |
| Hochschule | In Frankfurt | 35 km |
| Gymnasium | In Hösbach / Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach | 7 km |
| Krankenhaus | Am Ort / Grünewaldklinik Aschaffenburg | |
| Gymnasium | Am Ort / Karl-Theodor-v.-Dalberg-Gymnasium Aschaffenburg | |
| Realschule | Am Ort | |
| Berufsschule | Am Ort / Staatliche Berufsschule Aschaffenburg | |
| Krankenhaus | Am Ort / Klinikum Aschaffenburg-Alzenau, Standort Aschaffenburg | |
| Gymnasium | Am Ort / Maria-Ward-Schule Aschaffenburg | |
| Berufsschule | In Miltenberg-Obernburg / Staatliche Berufsschule Miltenberg-Obernburg | 20 km |
| Realschule | In Hösbach / Staatliche Realschule Hösbach | 7 km |
| Realschule | Am Ort / Maria-Ward-Schule Aschaffenburg | |
| Krankenhaus | Am Ort / Capio Deutsche Klinik Aschaffenburg GmbH | |
| Gymnasium | Am Ort / Kronberg-Gymnasium Aschaffenburg |
Aktuelle Bauleitplanverfahren
| Aschaffenburg Haselmühlweg nördlich A3 (FNP 2030/05) | |
| Art des Planes | Flächennutzungsplan |
| Ausweisung nach BauNVO | Allgemeines Wohngebiet (WA), Fläche für Gemeinbedarf, Gewerbegebiet (GE) Erläuterungen |
| Fristende | 28.08.2026 |
| Planinhalt | Im Flächennutzungsplan 2030 mit integriertem Landschaftsplan (FNP 2030) der Stadt Aschaffenburg in der Fassung vom 02.07.2018 ist das Plangebiet als „Gewerbliche Baufläche“ dargestellt. Der Stadtrat hatte in der Sitzung am 30.06.2025 den Beschluss des Stadtrates vom 27.05.2019 zur Aufstellung eines Bebauungsplans für das Interkommunale Gewerbegebiet Aschaffenburg/ Goldbach – Plangebiet am Haselmühlweg/ Dammer Weg aufgehoben. Das Aufstellungsverfahren wurde eingestellt. Die ortsübliche Bekanntmachung erfolgte am 26.09.2025. Aufgrund der Einstellung des Verfahrens zur Aufstellung des Bebauungsplans für das Interkommunale Gewerbegebiet Aschaffenburg/ Goldbach – Plangebiet am Haselmühlweg/ Dammer Weg (Nr. 20/17) ist die Darstellung der gewerblichen Bauflächen im FNP 2030 nicht mehr aktuell. Daher besteht das Erfor-dernis der Änderung des Flächennutzungsplans im Bereich „Haselmühlweg nördlich A3“. Die vorliegende 5. Änderung des Flächennutzungsplans im Bereich „Haselmühlweg nördlich A3“ (FNP 2030/05) ist erforderlich, um seine Darstellungen der beabsichtigten städtebaulichen Entwicklung von Aschaffenburg anzupassen und damit aktuell zu halten. |
| Anhänge | Begründung Planzeichnung/Plandokument |
| Aschaffenburg nördlich Kiebitzweg (FNP 2030/06) | |
| Art des Planes | Flächennutzungsplan |
| Ausweisung nach BauNVO | Allgemeines Wohngebiet (WA), Fläche für Gemeinbedarf Erläuterungen |
| Fristende | 28.08.2026 |
| Planinhalt | Im Flächennutzungsplan 2030 mit integriertem Landschaftsplan (FNP 2030) der Stadt Aschaffenburg in der Fassung vom 02.07.2018 ist das Plangebiet als „Wohnbaufläche“ dargestellt. Der Stadtrat der Stadt Aschaffenburg hatte in der Sitzung am 19.06.2023 den Beschluss des Stadtrates vom 22.10.2018 zur Aufstellung eines Bebauungsplans „Westlich Kiebitzweg“ (Nr. 16/19) aufgehoben. Das Aufstellungsverfahren wurde eingestellt. Die ortsübliche Bekanntmachung erfolgte am 05.07.2023. Aufgrund der Einstellung des Verfahrens zur Aufstellung eines Bebauungsplans „Westlich Kiebitzweg“ (Nr. 16/19) ist die Darstellung der Wohnbauflächen im FNP 2030 nicht mehr aktuell. Daher besteht das Erfordernis der Änderung des Flächennutzungsplans im Bereich „Nördlich Kiebitzweg“. Die vorliegende 6. Änderung des Flächennutzungsplans im Bereich „Nördlich Kiebitzweg“ (FNP 2030/06) ist erforderlich, um seine Darstellungen der beabsichtigten städtebaulichen Entwicklung von Aschaffenburg anzupassen und damit aktuell zu halten. |
| Anhänge | Begründung Planzeichnung/Plandokument |
| Ehemaliges Wasserwerk Obernau (Nr. 26/08) ehemaliges Wasserwerk Obernbau (Nr. 26/08) | |
| Art des Planes | Bebauungsplan |
| Ausweisung nach BauNVO | Sonstiges (S) Erläuterungen |
| Fristende | 28.08.2026 |
| Planinhalt | Durch Photovoltaikanlagen kann ein zentraler Beitrag zur Energiewende geleistet werden, um die Ener-gieversorgung in Deutschland klimaverträglicher und unabhängiger vom Import fossiler Brenn- und Heizstoffe zu machen. In diesem Zusammenhang ist die Stadt Aschaffenburg bestrebt, (u.a.) auch durch Ausweisung von Standorten für Freiflächen-Photovoltaikanlagen im Stadtgebiet einen Beitrag zur „Energiewende“ und somit zur klimaverträglicheren Stromversorgung zu leisten. Mit Datum vom 19.01.2023 hat die Aschaffenburger VersorgungsGmbH (AVG) bei der Stadtverwaltung ihr Interesse zur Errichtung und zum Betrieb einer Freiflächenphotovoltaikanlage mit einer Leistung von ca. 350 kWp am Standort des ehemaligen Wasserwerks im Stadtteil Obernau bekundet und einen An-trag zur Einleitung eines Verfahrens zur Aufstellung eines Vorhaben- und Erschließungsplans gem. § 12 BauGB gestellt. Die AVG erklärt sich als Vorhabenträger bereit, auf der Grundlage eines mit der Stadt abzustimmenden Planes die Erschließungsmaßnahmen und das Bauvorhaben zu realisieren und zu betreiben; sie erklärt sich auch in der Lage, das Vorhaben innerhalb einer bestimmten Frist durchzuführen und anfallende Planungs- und Erschließungskosten vollständig zu tragen. Für die Erstellung der erforderlichen Planunterlagen wird der Vorhabenträger fachlich geeignete Pla-nungs- bzw. Ingenieurbüros beauftragen. Gemäß § 12 Abs.2 Satz 1 BauGB hat die Stadt Aschaffenburg aufgrund des Antrags des Vorhabenträ-gers über die Einleitung eines Bauleitplanverfahrens (Vorhaben- und Erschließungsplan) nach pflicht-gemäßem Ermessen zu entscheiden. Die Aufstellung eines Vorhaben- und Erschließungsplans und die Einleitung des zugehörigen Verfahrens wurde vom Stadtrat der Stadt Aschaffenburg am 09.10.2023 beschlossen. |
| Anhänge | Begründung Umweltbericht Planzeichnung/Plandokument |
| Ehemaliges Wasserwerk Obernau (Nr. 26/08) ehemaliges Wasserwerk Obernau (FNP 2030/03) | |
| Art des Planes | Flächennutzungsplan |
| Ausweisung nach BauNVO | Sonstiges (S) Erläuterungen |
| Fristende | 28.08.2026 |
| Planinhalt | Durch Photovoltaikanlagen kann ein zentraler Beitrag zur Energiewende geleistet werden, um die Ener-gieversorgung in Deutschland klimaverträglicher und unabhängiger vom Import fossiler Brenn- und Heizstoffe zu machen. In diesem Zusammenhang ist die Stadt Aschaffenburg bestrebt, (u.a.) auch durch Ausweisung von Standorten für Freiflächen-Photovoltaikanlagen im Stadtgebiet einen Beitrag zur „Energiewende“ und somit zur klimaverträglicheren Stromversorgung zu leisten. Mit Datum vom 19.01.2023 hat die Aschaffenburger VersorgungsGmbH (AVG) bei der Stadtverwaltung ihr Interesse zur Errichtung und zum Betrieb einer Freiflächenphotovoltaikanlage mit einer Leistung von ca. 350 kWp am Standort des ehemaligen Wasserwerks im Stadtteil Obernau bekundet und einen An-trag zur Einleitung eines Verfahrens zur Aufstellung eines Vorhaben- und Erschließungsplans gem. § 12 BauGB gestellt. Die AVG erklärt sich als Vorhabenträger bereit, auf der Grundlage eines mit der Stadt abzustimmenden Planes die Erschließungsmaßnahmen und das Bauvorhaben zu realisieren und zu betreiben; sie erklärt sich auch in der Lage, das Vorhaben innerhalb einer bestimmten Frist durchzuführen und anfallende Planungs- und Erschließungskosten vollständig zu tragen. Für die Erstellung der erforderlichen Planunterlagen wird der Vorhabenträger fachlich geeignete Pla-nungs- bzw. Ingenieurbüros beauftragen. Gemäß § 12 Abs.2 Satz 1 BauGB hat die Stadt Aschaffenburg aufgrund des Antrags des Vorhabenträ-gers über die Einleitung eines Bauleitplanverfahrens (Vorhaben- und Erschließungsplan) nach pflicht-gemäßem Ermessen zu entscheiden. Die Aufstellung eines Vorhaben- und Erschließungsplans und die Einleitung des zugehörigen Verfahrens wurde vom Stadtrat der Stadt Aschaffenburg am 09.10.2023 beschlossen. |
| Anhänge | Umweltbericht Planzeichnung/Plandokument Begründung |
