Der grenzüberschreitende Industriestandort

Ein erfolgreicher Industriestandort ohne Grenzen

Die Industrie beschäftigt in der Oberpfalz und dem Landkreis Kelheim insgesamt 144.300 Mitarbeiter und in der Region Pilsen 81.000. Zwischen 2010 und 2015 stieg der Anteil an Mitarbeitern in der Oberpfalz und dem Landkreis Kelheim um 12,3 Prozent, in der Region Pilsen um 9,7 Prozent. Im westböhmischen Kreis Tachov stieg die Beschäftigtenzahl am meisten (+28,0%), die andere Seite führt Tachovs Nachbarlandkreis Tirschenreuth (+10,6%) an. Beide Landkreise sind ländlich geprägt. Die Ansiedelung neuer Betriebe und die Ausweitung der Kapazitäten wirken wie ein Konjunkturprogramm.

Über 400 Unternehmen aus der Oberpfalz und dem Landkreis Kelheim pflegen Geschäftsbeziehungen zum Nachbarland. Davon unterhalten 140 sogar eigene Niederlassungen oder Firmenbeteiligungen in Tschechien. Noch gehen tschechische Unternehmen selten über die Grenze. Dafür wird der Arbeitsmarkt in den Industrieunternehmen Ostbayerns für tschechische Fachkräfte immer attraktiver.Beide Regionen wachsen gegenwärtig um ca. 4,0 Prozent im Jahr.

Erstmals verortet die Karte der IHK die unternehmensnahen Forschungseinrichtungen in den Nachbarregionen. Während die auf der ostbayerischen Seite über alle Landkreise und Städte hinweg in großer Zahl flächendeckend vertreten sind, konzentriert sich das wirtschaftsorientierte Forschungsgeschehen in hoher Dichte auf die  Metropole Pilsen.

Eine interaktive Darstellung finden Sie unter IHK Regensburg