Standortsicherheit durch Bauleitplanung

Die bauliche und sonstige Nutzung der Grundstücke in den Gemeinden vorzubereiten ist Aufgabe der Bauleitplanung (Flächennutzungs- und Bebauungspläne). Im Zuge der Aufstellung von Bauleitplänen sind alle öffentlichen und privaten Belange gegeneinander und untereinander gerecht abzuwägen. Die zuständige IHK wird als Träger Öffentlicher Belange (TÖB) an der Aufstellung von Bauleitplänen beteiligt. In den Anhörungsverfahren vertritt die IHK sowohl die Gesamtinteressen der regionalen Wirtschaft als auch die Bedürfnisse einzelner Betriebe, soweit diese dem Gesamtinteresse der gewerblichen Wirtschaft nicht entgegenstehen. Somit kann die Kammer Fehlplanungen und der Entstehung von Standortnachteilen für gewerbliche Unternehmen von vornherein entgegenwirken.

Die Gemeinde ist nicht verpflichtet, bei der Planung direkt oder indirekt betroffene Grundstückseigentümer oder Betriebe und Geschäfte zu informieren. Obwohl die Planungen in den letzten Jahren immer mehr in einem konstruktiven Miteinander zwischen den unterschiedlichen Interessen durchgeführt werden, kommt es dennoch in Einzelfällen zu Konflikten. Hier sind IHK, Betriebe und Gemeinden gleichermaßen gefordert, vertretbare Lösungen zu finden. Wesentliche Probleme aus der Sicht der Wirtschaft sind:

  • Historisch gewachsene Gemengelagen
  • Heranrückende Wohnbebauung
  • Überreglementierung durch die Gemeinden

Die bayerischen IHKs stehen ihren Mitgliedsunternehmen als Ansprechpartner zur Verfügung und sind gerne bereit, zwischen Gewerbetreibenden und Planungsträgern zu vermitteln.

Unsere Empfehlungen zur Sicherung Ihres Standortes stehen Ihnen rechts als Download zur Verfügung.