Erfolgsmodell in vierter Auflage

Fünfzehn Jahre nach dem ersten Umweltpakt Bayern von 1995 haben die Bayerische Staatsregierung und die Spitzenorganisationen der Wirtschaft in Bayern am 18. November 2010 ihre Unterschrift unter den Umweltpakt Bayern IV gesetzt. Wie seine drei Vorläufer hat er eine Laufzeit von fünf Jahren. 

Gleich geblieben ist auch das Ziel: Kooperativer Umweltschutz von Staat und Wirtschaft anstelle von Konfrontation und immer mehr Gesetzen und Verordnungen. Der Untertitel der Vereinbarung lautet: Nachhaltiges Wachstum mit Umwelt- und Klimaschutz. Damit wird klar: Es geht darum, eine positive wirtschaftliche Entwicklung mit modernem Umweltschutz zu vereinbaren. Im besten Fall unterstützen sich beide Ziele gegenseitig. 

Im Rückblick auf die ersten 15 Jahre Umweltpakt überwiegen eindeutig die positiven Seiten. Trotz mancher unerfüllter Hoffnungen ist das Verhältnis Staat - Wirtschaft in Umweltangelegenheiten in Bayern zielorientierter als anderswo. 

Der neue Pakt ist ähnlich aufgebaut wie die Vorläufer. Zu bestimmten Themen werden

Arbeitsforen mit folgenden Aufgaben eingerichtet. Sie sollen

  • wesentliche Problemstellungen identifizieren,
  • Vorschläge erarbeiten, wie die Staatsregierung gemeinsam mit der Wirtschaft Lösungsbeiträge leisten kann und
  • geeignete Projekte initiieren.

 Die Themenschwerpunkte beim Umweltpakt IV sind

  • Klima und Energie
  • Energieeffizientes Bauen und Sanieren
  • Energieeffizienz im Produktionsprozess
  • Alternative Antriebstechnologien und Elektromobilität
  • Umwelttechnik
  • Integrierte Produktpolitik und Ressourceneffizienz
  • Managementsysteme

Zuletzt hatte der Umweltpakt über 5000 bayerische Mitgliedsunternehmen. Wie man Mitglied werden kann und viele weitere Informationen erfahren Sie auf der Internetseite des Bayerischen Umweltministeriums.