BIHK-Resolution zum Klimaschutz

Der Bayerische Industrie- und Handelskammertag hat anlässlich seiner Vollsitzung am 22. November 2007 eine Resolution zum Klimaschutz verabschiedet. Darin lehnt er klimapolitischen Aktionismus ab und tritt für den kooperativen Umweltschutz ein. Grundsätzlich unterstützt der BIHK die Bemühungen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. Der BIHK weist darauf hin, dass bei den Emissionen von Kohlendioxid pro Kopf der Bevölkerung Bayern mit rund 6,8 Tonnen jährlich weit unter dem Durchschnitt der Bundesrepublik von 10.4 Tonnen liege. Auch werden über 80 Prozent des Stroms in Bayern ohne schädliche Klimagase erzeugt.

Die Resolution fordert:

  • langfristige und stabile Rahmenbedingungen für die Wirtschaft
  • einen kooperativen Umweltschutz wie zum Beispiel im Umweltpakt Bayern
  • Modelle und Technologien für intelligenten Klimaschutz, um die Vorreiterrolle Deutschlands und Europas auszubauen
  • vor jeder Entscheidung über neue Regelungen Kosten und Wirkungen des Klimaschutzes abschätzen
  • ein integriertes Energie- und Klimaprogramm, das die Wirtschaft nicht einseitig zusätzlich belastet
  • die weitere Förderung der Forschung bei der Entwicklung klimafreundlicher Technologien
  • den Ausbau der Aus- und Weiterbildung in der Gesellschaft
  • Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel, z.B. Hochwasserschutz
  • keine neuen bürokratischen Detailregelungen für die Klimapolitik.

Die Resolution finden Sie in der rechten Spalte zum Download.